Die Zeiten sind schwierig. Bürger und Staat sind am Sparen, und viele Tierhalter wissen nicht, wie sie Futter und Tierarzt bezahlen sollen. 2025 hat unsere Tierecke rund 250.000 Euro an Futter gespendet, und auch in diesem Jahr haben wir viel vor, um zu helfen – mehr dazu lesen Sie in Ihrer Sonntags-„Krone“.
Vielleicht denken wir zu kompliziert. Vielleicht sollten wir Hundetrainer oder Züchter werden. Das geht bei uns erstaunlich einfach. Man braucht keine Ausbildung, keine besonderen Qualifikationen. Theoretisch können Sie morgen schon das Schild raushängen und los geht’s.
Dass aufgrund Ihrer fehlenden Kenntnis ein Hund nach dem Unterricht mehr Probleme aufzeigt als zuvor, soll nicht Ihre Sorge sein. Je öfter er kommt, desto mehr raschelt’s in der Kassa. Ja, und nebenbei noch Welpen verkaufen bringt zusätzliches Körberlgeld. Und wenn das Zuchttier krank oder unverträglich ist, dann sperren Sie ihn einfach in eine Box. Das Beste daran: Sagen Sie einfach, es ist ein Hobby, dann zahlen Sie nicht einmal Steuern!
Natürlich sind diese Tipps nicht ernst gemeint! So wie hoffentlich auch die neue Tierschutzverordnung. Denn dabei handelt es sich um das schlechteste Gesetz, das mir in 27 Jahren als Leiterin der Tierecke untergekommen ist. So wird zwar ein Sachkundenachweis gefordert, aber de facto gibt es keine qualitative Anforderung an die Personen, die diese Kurse leiten. Jetzt kann man sagen, Tierschützer sind nie zufrieden. Aber vertrauen Sie mir: Diese Verordnung hilft keinem Tier, aber mit Sicherheit jenen Menschen, die mit ihnen hobbymäßig Geld verdienen.
Ihre Maggie Entenfellner
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