Tag 7 im Nahost-Krieg

Russland liefert Infos an Iran ++ Opferzahl steigt

Außenpolitik
06.03.2026 22:57

Der siebte Tag des Krieges zwischen Israel, den USA und dem Iran sowie weiteren arabischen Golfstaaten startete mit Luftschlägen auf Teheran und Beirut. Der Ölpreis erreichte ein neues Hoch, in Europa blickt man weiter besorgt in den Nahen Osten. Die wichtigsten Nachrichten des Tages können Sie hier nachlesen.

Seit Kriegsbeginn wurden Hunderte Ziele attackiert, darunter Raketenstellungen, Stützpunkte der Revolutionsgarden sowie Anlagen des iranischen Atomprogramms. Bei den ersten Angriffen kam auch Irans oberster Führer Ali Khamenei ums Leben, ebenso mehrere ranghohe Militärs.

Teheran reagierte rasch mit Gegenangriffen: Raketen und Drohnen wurden auf Israel sowie auf US-Militärbasen im Nahen Osten abgefeuert, etwa in Bahrain, Kuwait und im Irak. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Iranische Polizisten sind nach den Worten ihres Chefs Ahmad Radan angewiesen worden, auf mutmaßliche Plünderer zu schießen.

  • Hilfsorganisationen warnen vor einer humanitären Krise. Sowohl im Libanon als auch im Iran seien bereits jeweils rund 100.000 Menschen vertrieben worden, im Libanon gibt es erste Todeszahlen.

  • Höchster Stand seit April 2024: Die Ölpreise schießen weiter in die Höhe. Katar warnt vor möglichen Ölpreisen von 150 Dollar pro Barrel.

  • Russland hat dem Iran Informationen zur Verfügung gestellt, die Teheran helfen könnten, das US-Militär anzugreifen.

Die wichtigsten Ereignisse des Freitags hier zum Nachlesen:

Seit Anfang März dauern die Gefechte an. Israel und die USA führen nach eigenen Angaben weiterhin tägliche Luftschläge gegen die iranische Infrastruktur aus. Gleichzeitig setzt Teheran auch auf Angriffe über verbündete Gruppen in der Region, darunter die Hisbollah im Libanon.

Bereits in den ersten Kriegstagen kamen Hunderte Menschen ums Leben, die meisten davon im Iran. Beobachter warnen zugleich vor einer weiteren Eskalation, da mehrere Staaten der Region ihre Streitkräfte in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt haben. Ein Experte hält gar einen Dritten Weltkrieg für möglich.

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