Malta, Spanien, Paris – wie schön es wäre, all diese Mode-Metropolen an einem Ort zu vereinen. Nach dem riesen Erfolg 2015 bringt Eventmanagerin Liliana Klein mit „Fashion for Europe“ im Rahmen des Eurovision Song Contests genau das zustande und holt internationale Designer nach Wien.
Heute eine Fashion Show in Malta besuchen und morgen eine in Spanien? Klingt verlockend – wenn man genügend Zeit hat. Doch was wäre, wenn man die Mode mehrerer europäischer Länder an einem einzigen Abend erleben könnte, ganz ohne zu reisen? Genau diese Idee hatte Liliana Klein im Jahr 2015, als der Eurovision Song Contest in Wien stattfand. Mit ihrem Projekt „Fashion for Europe“ brachte sie die Mode verschiedener Nationen auf einen gemeinsamen Laufsteg.
Zusammenhalt durch Mode
Ziel war es zu zeigen, wie vielseitig die Stilrichtungen im europäischen Alltag sind. Anders als beim ESC geht es dabei nicht um Punkte und Platzierungen, sondern um Zusammenhalt. Das Motto lautet deshalb: „United by Fashion“. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten.
Rund 10.000 Zuschauer kamen damals zum Wiener Rathausplatz, um die Show zu sehen, bei der Designer aus mehreren Ländern ihre Kollektionen präsentierten. Für Klein selbst ist der Song Contest bis heute etwas Besonderes. „Der Wettbewerb ist für mich als Eventmanagerin ein großartiger, vielseitiger und bunter Event. Die gesamte Produktion ist beeindruckend und ich bin sehr stolz, dass ich mit meinem Konzept erneut Teil davon sein darf“, erzählt sie im „Krone“-Gespräch.
Auch Lena Hoschek ist dabei
Vor elf Jahren habe sie noch gedacht, dass ihre Teilnahme mit diesem Projekt eine einmalige Erfahrung bleiben würde. Nach dem Sieg von JJ im vergangenen Jahr findet der Wettbewerb aber erneut in Wien statt – und damit auch ihr Event. Die Show geht am 15. Mai als Hauptabendprogrammpunkt im Eurovision Song Contest Village auch wieder am Wiener Rathausplatz über die Bühne. Insgesamt sind bereits zwölf Nationen mit jeweils einer Marke vertreten, darunter Lena Hoschek für Österreich, Luis Trenker für Italien oder Katerina Kvit für die Ukraine.
„Beim ESC darf Mode ruhig auffallen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt“, sagt Klein. Ihr Ziel: Mit der Show das Motto „United by Fashion“ sichtbar zu machen – eine Modenschau, die Europa verbindet.
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