Laut Eigenangaben hat sie selbst den Hut draufg‘haut. In der einschlägigen medialen Berichterstattung wird aber auch ihre betonte Trump-Nähe eingepreist. Ist Danica Patricks Faible für den US-Präsidenten mit ein Grund dafür, dass sie ab sofort nicht mehr Teil des britischen Sky-F1-Expertenteams ist?
Fest steht: Nach fünf Jahren Experten-Daseins für die britische Version des Pay-TV-Senders ist Danica Patrick, ehemalige IndyCar- und NASCAR-Pilotin, nicht mehr mit von der Partie. Schon am jetzigen Melbourne-Wochenende ging die Berichterstattung ohne Patricks Zutun über die Bühne. Laut ihr, weil sie nicht mehr wollte. Sie sei dankbar für fünf Jahre toller Erlebnisse mit dem und im Sky-Team. Jetzt aber sei genug. Sie habe sich dazu entschieden, nicht mehr für Sky zu arbeiten.
Sehr Trump-nahe
Soweit so einleuchtend. Aber hatte Sky womöglich auch ein Interesse, sie „loszuwerden“? Womöglich im Sinne der „Political Correctness“? Patrick gilt schließlich als Trump-Fan, ja, geradezu -Vertraute. Die 44-Jährige unterstützte den amtierenden US-Präsidenten im Wahlkampf prononciert, positionierte sich immer wieder deutlich, reiste mit ihm im Privatjet zu Veranstaltungen – das gefiel nicht allen, auch nicht allen Formel-1-Fans.
Exemplarisch für Patricks Polarisierungspotenzial: ein Social-Media-Post nach dem Olympischen Eishockey-Finale zwischen, das die USA gegen Kanada gewonnen hatte. „Wenn Kanada schlau gewesen und der 51. Bundesstaat geworden wäre, wären sie jetzt Goldmedaillengewinner“, witzelte Patrick.
Ob den Verantwortlichen von Sky der Post auch gefallen hat?
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.