krone.at-Nachlese

Trump nennt Zeitplan ++ Paris verlegt Kriegsschiff

Außenpolitik
01.03.2026 22:31

Im Nahen Osten breitet sich ein neuer Flächenbrand aus! Israel hatte am Samstagmorgen gemeinsam mit den USA massive Luftschläge gegen den Iran gestartet. Das iranische Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei ist tot – das verbliebene Regime reagierte mit enormen Gegenschlägen in der Region. Alle wichtigen Ereignisse des zweiten Kriegstages können Sie hier in unserem Liveticker nachlesen. 

In den frühen Morgenstunden des Sonntags begann die israelische Armee eine neue Angriffswelle. Im Visier: Irans Abschussstellungen für ballistische Raketen sowie die Luftabwehrsysteme des Erzfeindes. Am Abend verlagerten sich die Angriffe hauptsächlich auf die Hauptstadt Teheran.

Trump deutete an, dass die Operation „Epischer Zorn“ noch am Anfang steht: „Wir gehen davon aus, dass es etwa vier Wochen dauern wird. Es war schon immer ein vierwöchiger Prozess.“

Die systematischen Bombardements sollen laut Israel in den nächsten „weiter intensiviert“ werden. Der Iran reagierte mit Vergeltungsschlägen, die auch andere arabische Staaten wie die beliebten Urlaubsziele Dubai, Abu Dhabi, aber auch Kuwait oder Katar trafen und Todesopfer forderten.

Im Laufe des Sonntags wurden vermehrt Ziele in Teheran angegriffen.
Im Laufe des Sonntags wurden vermehrt Ziele in Teheran angegriffen.(Bild: Michael A. Horowitz)

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bei der Operation „Epischer Zorn“ gegen den Iran kam auch das iranische Oberhaupt, Ayatollah Ali Khamenei, zu Tode. Die USA haben nach eigenen Angaben bisher 1000 Ziele angegriffen.
  • Irans Präsident bezeichnete die Tötung Khameneis in einer undatierten Videobotschaft als „Kriegserklärung an alle Muslime“. Er schwor Rache – gleichzeitig soll den USA ein Gesprächsangebot des verbliebenen Regimes vorliegen. 

  • Der Iran traf neben Zielen in Israel auch Einrichtungen in Bahrain, Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Teilweise wurden Drohnen in zivile Gebäude gelenkt. Nach Angaben des US-Militärs starben am Sonntag drei Soldaten.

Die wichtigsten Ereignisse des zweiten Kriegstages:

Flächenbrand im Nahen Osten
Auch in den Golfstaaten kam es zu Explosionen und Abwehrmaßnahmen. Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten die Abwehr von ballistischen Raketen und Hunderten Drohnen. Am Flughafen Abu Dhabi gab es Berichte über Tote und Verletzte, zudem entstanden Schäden am Hotel Burj Al Arab und im Hafen Jabal Ali. Auch Bahrain und Saudi-Arabien waren betroffen. Zahlreiche Angriffe auf US-Stützpunkte wurden ebenfalls gemeldet.

Verstöße gegen das Völkerrecht 
Politisch verschärfte sich der Ton weiter. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sprach vom „tödlichsten und präzisesten Lufteinsatz der Geschichte“ und erklärte die Zerstörung des iranischen Raketenprogramms und der Marine zum Ziel. Arabische Staaten verurteilten die iranischen Gegenschläge scharf. Vor dem UNO-Sicherheitsrat warfen sich die USA und der Iran gegenseitig massive Verstöße gegen das Völkerrecht vor und beriefen sich jeweils auf das Recht zur Selbstverteidigung.

Die Entwicklungen sind Teil der Operation „Epic Fury“ („Epischer Zorn“), die koordinierte Angriffe auf iranische Militär- und Infrastrukturziele verfolgt. 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt