Der Kärntner Landeshauptstadt drohen aktuell gleich mehrere Klagen. Betroffen sind Rathaus und Stadtwerke – wegen der Vergabe eines Jobs und eines Vertrags. Bürgermeister Christian Scheider wird bereits am 11. März einvernommen.
Auf die Stadt Klagenfurt kommen zwei zivilrechtliche Klagen zu, die es in sich haben. So wird Bürgermeister Christian Scheider bereits am 11. März einvernommen. Jürgen Dumpelnik hat die Stadt ja wegen Diskriminierung bei der Neubesetzung des Magistratschef-Postens geklagt, nachdem er die Gleichbehandlungskommission des Landes aktiviert hatte. Scheider habe Dumpelnik nämlich nicht als Magistratsdirektor vorgeschlagen, obwohl dieser als SP-Kandidat laut Gutachten als Erstgereihter in dem Verfahren die politische Mehrheit gehabt hätte.
Keine Bürgermeister-Aussage vor Gleichbehandlungskommission
Es liegt laut dem Gutachten die Vermutung nahe, dass Scheider den Antragsteller aufgrund seiner Weltanschauung, nämlich seiner Parteizugehörigkeit zur SPÖ, nicht als Magistratsdirektor wollte. Fünfmal hat die Kommission getagt. Während Scheider dort nie persönlich aussagte, waren andere Rathausmitarbeiter wie Christian Schneeweiß, Astrid Malle, Michael Baumgartner oder Silvia Stockhammer vor der Kommission gesprächiger.
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