Krise in Bulgarien

Koalitionsbildung gescheitert: Nun Neuwahlen

Außenpolitik
18.02.2026 12:59
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Versuche, nach dem Rücktritt der bulgarischen Regierung im Dezember eine neue stabile Koalition zu bilden, sind endgültig gescheitert. Die Präsidentin des EU-Landes hat am Mittwoch vorgezogene Neuwahlen ausgerufen.

 „Ich werde einen Erlass für Wahlen am 19. April unterzeichnen“, kündigte Präsidentin Iliana Jotowa an. Bis dahin wird eine Übergangsregierung unter Andrej Gjurow die Geschicke des osteuropäischen Landes leiten. Die Hauptaufgabe des stellvertretenden Gouverneurs der bulgarischen Zentralbank wird darin bestehen, die Vorbereitung des Urnengangs vorzubereiten.

Achte Parlamentswahl in fünf Jahren
Es ist bereits die achte Parlamentswahl innerhalb von fünf Jahren in dem EU- und NATO-Mitgliedsland. Seit dem 1. Jänner gehört Bulgarien auch der Euro-Zone an. Das Land benötigt dringend politische Stabilität, um die EU-Gelder für seine marode Infrastruktur schneller zu erhalten, ausländische Investitionen anzulocken und die Korruption zu bekämpfen.

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