Behörden ermitteln

Unfalldrama im Stahlwerk: Arbeiter kämpft um Leben

Steiermark
18.02.2026 18:00

Bei einem Arbeitsunfall in einem Stahlwerk im obersteirischen Leoben-Donawitz starb am Dienstag ein 26-jähriger Mann durch einen Giftgas-Austritt. Sein Kollege (20) kämpft im LKH Graz ums Überleben, er ist in einem kritischen Zustand. Indes wird ermittelt, wie es zu diesem tragischen Unfall kommen konnte.

Ein tragischer Arbeitsunfall am Gelände des Voestalpine-Stahlwerks in Leoben-Donawitz sorgt für Bestürzung: Am Dienstag um die Mittagszeit waren zwei Arbeiter aus Ungarn mit planmäßigen Reparaturarbeiten in einem unterirdischen Schacht beschäftigt.

Dabei dürfte es nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei bei Schneidearbeiten zu einem unkontrollierten Kohlenmonoxid-Austritt gekommen sein. Das geruchlose und hochgiftige Gas führt rasch zu Sauerstoffmangel und Bewusstlosigkeit. Ein Vorarbeiter fand die regungslosen Körper der beiden Ungarn (26 und 20 Jahre alt) und setzte sofort die Rettungskette in Gang.

„Zustand weiter kritisch“
Für den 26-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. Sein jüngerer Kollege wurde in äußerst kritischem Zustand von einem Rettungshubschrauber ins LKH Graz geflogen. Vom Uniklinikum hieß es auch Mittwochnachmittag auf „Krone“-Anfrage: „Der Zustand des Mannes ist unverändert kritisch, er befindet sich weiterhin auf der Intensivstation.“

Laut Auskunft der Voestalpine laufen derzeit behördliche Ermittlungen dazu, wie es zu dem Unfall gekommen sei, Näheres könne man aktuell noch nicht sagen. Bei den Arbeitern handelt es sich um Personal einer beauftragten externen Firma.

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