Drama in Kolumbien
Bus ausgebrannt: Mindestens 32 Kinder tot
Nach Angaben örtlicher Medien befanden sich die Kinder auf dem Heimweg vom Gottesdienst in einer evangelikalen Kirche. Über das Alter der Opfer lagen zunächst keine genauen Angaben vor.
Geschmuggeltes Benzin in Brand geraten?
"Wir müssen zuerst klären, was passiert ist, aber nach vorläufigen Erkenntnissen sind 32 Kinder ums Leben gekommen, die zu einer Religionsgemeinschaft gehörten, die zum Unglückszeitpunkt in Fundacion unterwegs war", sagte der örtliche Polizeikommandant Rodrigo Gonzalez. Mindestens 25 weitere Kinder wurden laut dem kolumbianischen TV-Sender Caracol verletzt.
Wie die Online-Ausgabe der Tageszeitung "El Tiempo" berichtete, könnten in dem Bus Plastikkanister mit geschmuggeltem Benzin transportiert worden sein, das sich in Brand gesetzt habe. Ein Augenzeuge sagte dem Sender Caracol, der Fahrer habe die Kinder angewiesen, Treibstoff in den Bus zu füllen, während er selbst etwas trinken gegangen sei - und beim Betanken sei es dann zur Explosion gekommen. Für beide Versionen gab es vorerst keine offizielle Bestätigung, unklar blieb bisher auch der Verbleib des Busfahrers.
Präsident: "Das Land ist in Trauer"
Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos machte sich noch am Sonntagabend auf den Weg zum Unglücksort. Er sprach von einer schrecklichen Tragödie. "Das Land ist in Trauer", schrieb er auf seinem Twitter-Account. Fundacion liegt etwa 850 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bogota.
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