72 Milliardäre

London ist Welthauptstadt der Superreichen

Ausland
11.05.2014 18:03
Die Banken-Metropole London ist laut einer Erhebung der "Sunday Times" zur Welthauptstadt der Superreichen geworden: 72 Milliardäre leben der Zeitung zufolge an der Themse, mehr als in Moskau (48) oder New York (43). Unter den zehn reichsten Menschen in Großbritannien ist mit dem Unternehmer Gerald Grosvenor, Herzog von Westminster, nur ein einziger echter Brite.

Lebten 2013 88 Milliardäre in Großbritannien, sind es heuer schon 108 - 72 von ihnen wohnen in London und machen die Themse-Metropole damit zur Welthauptstadt der Superreichen. Gemeinsam besitzen sie stattliche 368,5 Milliarden Euro, das sind um 100 Milliarden mehr als im Wirtschaftskrisenjahr 2008.

Die reichsten Männer Londons sollen die aus Pakistan stammenden Rohstoffunternehmer Srichand und Gopichand Hinduja sein. Mit einem gemeinsamen geschätzten Vermögen von umgerechnet rund 14,1 Milliarden Euro verdrängten die Brüder den russischen Oligarchen Alisher Usmanov (etwa 13 Milliarden Euro) auf den zweiten Rang.

Der aus Indien stammende Stahlmogul Lakshmi Mittal landete mit einem geschätzten Vermögen von rund 12,5 Milliarden Euro auf Rang drei. Der reichste Brite folgt erst auf Platz zehn: Der 6. Duke of Westminster hat seine knapp 10,4 Milliarden Euro großteils geerbt.

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