Boko-Haram-Terror
Entführte Mädchen in Zentralafrika gesichtet
"Seit Freitag gibt es Berichte, dass mehrere der verschleppten Schülerinnen in Birao in Zentralafrika gesehen wurden. Birao ist ein kleiner Ort im Norden des Landes", hieß es in der Zeitung "Punch". Dorfbewohner sprachen von 50 Jugendlichen, die in Begleitung bewaffneter Männer gewesen seien.
Werden Geiseln im Wald festgehalten?
Die Zeitung "Premium Times" spekulierte, die Zerstörung der Brücke in Limankara solle es den Suchtrupps erschweren, nach den über 200 entführten Schülerinnen zu fahnden, die vor einem Monat von Boko Haram verschleppt worden waren. Die nigerianischen Behörden vermuten, dass sie in den Wäldern der Region festgehalten werden.
Die Brücke verband zuvor die beiden Bundesstaaten Borno und Adamawa, die seit Jahren besonders schwer von der Boko Haram terrorisiert werden. Sie galt auch als ein möglicher Zugang zum dichten Sambisa-Wald, in dem die Extremisten Camps unterhalten.
USA, GB und Frankreich beteiligen sich an der Suche
Unterdessen hat nach den USA und Großbritannien auch Frankreich ein Expertenteam zur Suche nach den Schülerinnen entsandt.
Am Sonntag hat sich auch Papst Franziskus den internationalen Appellen für die Freilassung der Mädchen angeschlossen. "Wir sollten uns alle dem Gebet für die sofortige Freilassung der in Nigeria entführten Schülerinnen anschließen", twitterte der Papst.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.