Nix wie los

Rodelvergnügen und dazu ein prächtiges Panorama

Tirol
06.02.2026 17:00

Mit Seilbahnhilfe gelangen wir bequem und ohne Anstrengung auf das Lanerköpfl in Niederau in der vorderen Wildschönau: Dort oben befindet sich der Start einer fabelhaften Rodelbahn.

Die Rofanberge mit dem Außenseiter Guffert, Wilder Kaiser, Hohe Salve und Kitzbüheler Horn: Das Panorama bei dieser Schlittenpartie ist gespickt mit vielen und außergewöhnlichen Highlights.

Einige davon zeigen sich bereits während der Auffahrt mit der Sesselbahn. Die muss man nutzen, denn der Aufstieg zu Fuß entlang der Strecke ist nicht erlaubt.

Ein paar Meter rechts unter der Bergstation beginnt der Kufenspaß. Die Rodelbahn war Mitte der Woche in ausgezeichnetem Zustand. Bleibt zu hoffen, dass ihr die Witterung nicht zu arg zusetzt (aktuelle Infos bei der Bergbahn).

Die Strecke zieht insgesamt recht gemütlich hinunter.
Die Strecke zieht insgesamt recht gemütlich hinunter.(Bild: Peter Freiberger)

Wir rodeln lange im freien Gelände hinunter. Steile Passagen gibt es kaum, immer wieder sind enge Kehren ebenso spannend wie fordernd. Es heißt aufpassen, denn (Schnee)banden sind eher Mangelware.

Daten & Fakten

  • Talort: Niederau (824 m)
  • Ausgangspunkt: kostenloser Parkplatz bei der Talstation der Lanerköpflbahn in Niederau (Wildschönau)
  • Strecke: Rodelbahn
  • Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Rodeln
  • Kinder: ab 2 Jahren (auf der Rodel der Begleitperson)
  • Ausrüstung: Rodel, Helm
  • Rodeln: ja 
  • Einkehrmöglichkeit: Norderbergalm (1364 m); nach Kreuzung mit Piste in der folgenden Rechtskehre auf der Piste zu Fuß wenige Minuten leicht abwärts zur Alm; T 0660/6544707
  • Lanerköpflbahn: Wildschönauer Bergbahnen, T 05339/5353, www.skijuwel.com (Bergfahrt- und Stundentickets erhältlich) 
  • Öffis: Bus vom Bahnhof Wörgl zum Ausgangspunkt
  • Höhenunterschied: rund 720 Höhenmeter (Rodelbahn)
  •  Länge: rund 5,5 Kilometer (Rodelbahn)
  • Zeit: rund 20 Minuten (Fahrzeit Rodelbahn)

Nach der bezeichneten Kreuzung mit einer Skitourenroute bzw. Skipiste könnte man in der darauffolgenden Rechtskehre stoppen und in wenigen Minuten zur Norderbergalm hinunter wandern, um dort eine (kulinarische) Pause einzulegen.

Blick hinab in die Wildschönau und unter anderem ins Rofan mit dem Guffert (hinten in der ...
Blick hinab in die Wildschönau und unter anderem ins Rofan mit dem Guffert (hinten in der Mitte).(Bild: Peter Freiberger)

Ansonsten wird gleich weitergerodelt – mit dem „Koasa“ im Visier. Die Strecke zieht an der einen oder anderen Hütte vorbei und im unteren Bereich dann in den Wald hinein. Kurz vor dem Ende wartet eine Reihe knapp aufeinanderfolgender Kehren. Zu viel Kurvengeist zuvor in der Alm schadet hier wohl

Schließlich zieht die Bahn hinaus zur Talstation. Eine zweite Runde scheint fast ein Muss zu sein

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