Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Crans-Montana bangt Lindsey Vonn weiter um ihren großen Traum von den Olympischen Spielen in Cortina. Nun stattete sie dem Grab ihres langjährigen Mentors Erich Sailer einen Besuch ab und äußerte einen besonderen Wunsch.
In schweren Zeiten sucht man den Rat und die Nähe von Personen, denen man vertraut. Auch bei Sportstars ist das bekanntlich nicht anders, wie nun auch Lindsey Vonn demonstriert. Denn die US-Amerikanerin hat – nach ihrem schweren Sturz in Crans-Montana – dem Grab ihres verstorbenen Mentors Erich Sailer in Telfs einen Besuch abgestattet.
Den emotionalen Moment hielt sie dabei auch in einer Story auf Instagram fest. Zu einem Foto von Sailers schneebedecktem Grab schrieb sie die Worte: „Ich weiß genau, was er sagen würde ... aber ich wünschte, er wäre hier, um es zu sagen ...“
Vonn muss weiter bangen
Vonn erlebt derzeit schwierige Tage. Nach ihrem überraschenden Comeback vor einem Jahr schien die 41-Jährige auf dem besten Weg zu sein, den ganz großen Olympia-Coup zu schaffen. Doch dann kam das vergangene Wochenende. In Crans-Montana stürzte die US-Amerikanerin schwer und verletzte sich dabei am linken Knie.
„Mein Olympia-Traum ist noch nicht vorbei“, hatte die bisher beste Abfahrerin des Winters danach in den sozialen Medien geschrieben. Sie kündigte weitere Untersuchungen an, nähere Informationen zu ihrem Zustand hat die langjährige Speed-Queen seitdem aber noch nicht bekannt gegeben. Nun scheint sie seelische Unterstützung bei ihrem langjährigen Wegbegleiter zu suchen.
„Erich war meine Familie“
Zusammen mit seinen Landsleuten Pepi Gramshammer und Anderl Molterer hatte Erich Sailer in Amerika Race-Camps für Nachwuchsfahrer gegründet. In seinem Buck-Hill-Camp in Minnesota hatte Lindsey Vonn als kleines Mädchen Skifahren gelernt.
Im August vergangenen Jahres ist Sailer verstorben. „Erich war meine Familie. Mein Vater kennt ihn seit 62 Jahren und seit meiner Geburt ist er ein Teil meines Lebens. Ohne ihn wäre ich nicht die Person oder die Skifahrerin, die ich heute bin“, trauerte Vonn damals um ihn.
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