Nachdem die österreichische Ex-Außenministerin Karin Kneissl mit ihrem Hyänen-Sager für jede Menge Aufruhr gesorgt hat, meint sie nun, dass sie gemeinsam mit ihren Tieren unter der täglichen Diffamierung aus der Alpenrepublik leide.
„Wenn ich etwas vermisse aus Europa, dann Frankreich, nicht Österreich. In Frankreich waren die Menschen menschlich, in Österreich Hyänen“, schimpfte Kneissl, wie berichtet, jüngst auf Youtube. Die NEOS wollen Konsequenzen sehen und leiten ein Aberkennungsverfahren der rot-weiß-roten Staatsbürgerschaft in die Wege.
Erstaunlicherweise sieht sich die heutige Wahl-Russin – ob ihrer ganzen Attacken gegen Österreich – als Opfer. „Meine Tiere haben mich schon viele Male gerettet. Diese Woche war eine sehr schmerzhafte für mich. Und sie fühlen es so tief. Also trauern wir zusammen und kämpfen uns durch die schmutzigen Angriffe und die tägliche Diffamierung Made in Austria“, schrieb Kneissl am Sonntag in ihrem Telegram-Account.
Dabei zeigte sie sich glücklich darüber, dass es auch noch „eine Handvoll anständiger Menschen“ gebe, die sie zwar nie persönlich getroffen habe, ihr aber Briefe voller Güte und Wahrheit geschrieben hätten. „Nach Jahren des Überlebens sind wir begierig darauf zu leben. Und das werden wir tun, trotz der gemeinen und gefährlichen Diffamierung“, führte sie weiter aus.
„Liebe auf den ersten Blick“
Zur tierischen Familie sei nun ein neues Pony mit dem Namen „Frou Frou“ dazugekommen:
Sie habe es vor einer Woche aus Sankt Petersburg abgeholt, so die 61-Jährige. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, schwärmt Kneissl. Gute Nachrichten gebe es auch von ihrem Boxer Winston: Er habe ein eigenes Kunstwerk aus Mosaik bekommen: „Ein beeindruckendes Porträt eines beeindruckenden Hundes. Eine tolle Überraschung zu meinem Geburtstag.“
„Politischer Flüchtling“ in Russland
Kneissl war von 2017 bis zum Ibiza-Skandal 2019 Österreichs von der FPÖ nominierte Außenministerin. Kritiker sehen sie ganz im Dienst der russischen Propaganda stehen. Nicht nur hatte sie Russlands Präsident Wladimir Putin 2018 zu ihrer Hochzeit in die Steiermark eingeladen, sondern ihn auch mehrmals persönlich getroffen. Auch nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs fiel Kneissl mit russlandfreundlichen Aussagen auf.
Immer wieder bezeichnet sich die ehemalige Ministerin als „politischen Flüchtling“ und wirft der Alpenrepublik eine Hexenjagd auf ihre Person vor. Aufgrund ständiger Morddrohungen und eines faktischen Arbeitsverbots sei sie gezwungen gewesen, ihrer Heimat den Rücken zu kehren. Sie übersiedelte zunächst nach Frankreich, dann in den Libanon und schließlich nach Russland.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.