Ein inferiores Rapid flog in Ried aus ÖFB-Cup. Bei der 0:3-Abfuhr ließen Gäste alles vermissen. Das Debüt von Trainer Hoff Thorup bot nur eine Torchance, der Neustart mündete in einem einzigen Desaster.
Von Aufbruchstimmung war die Rede in Hütteldorf, von einem neuen Elan im neuem Stil unter Neo-Coach Johannes Hoff Thorup. Und dann das! Wer glaubte, dass es nach dem desaströsen Herbst nicht noch weiter abwärts gehen könnte, wurde gestern im Cup-Viertelfinale in Ried eines Besseren belehrt.
Erstmals schon nach nur 111 Sekunden! Da fiel das 1:0 für Ried, erzielt vom Ex-Rapidler Bajic nach einer haarsträubenden Fehlerkette: Ndzie zeigte im Mittelfeld wenig Anstalten, das verunglückte Zuspiel von Amane auszubügeln, Bajic düpierte am 16er den viel zu zaghaften Weixelbraun, schloss aus 13 Metern halbrechts flach zum 1:0 ab.
Nicht in die Gänge
Ein Weckruf zur rechten Zeit? Mitnichten! Rapid kam im 4-3-3 nie wirklich in die Gänge, nach 44 Minuten zur einzig echten Torchance durch Tilio – zu einem Zeitpunkt, als es schon 3:0 für die Hausherren stehen hätte müssen, etwa Mutandwa alleine vor Torhüter Hedl den Ball nicht traf (30.).
Hoff Thorup versuchte dem Team zur Pause mit Wurmbrand und dem als Rechts-Verteidiger (!) aufgebotenen Ahoussou Leben einzuhauchen. Mehr als zu Halbchancen reichte es nicht, den Rest erledigte Rapids Goalie: Denn Hedl berechnete nach einem Havenaar-Kopfball die aufspringende Kugel völlig falsch, diese kullerte dann an ihm vorbei zum 2:0 ins Tor (61.).
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