Im großen „Krone“-Interview erklärt Salzburgs FPÖ-Chefin und Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek die Wahrheit über ihre Beziehungen zu Karoline Edtstadler und Herbert Kickl. Zudem schildert das weibliche Aushängeschild der FPÖ, wie sie zum umstrittenen Treffen mit der AFD, zum aktuellen Stadtbild der Mozartstadt, zur Zentralisierung des Gesundheitssystems und zur möglichen Aberkennung von Karins Kneissls Staatsbürgerschaft steht.
„Krone“: Frau Svazek, beginnen wir bildungspolitisch. Minister Christoph Wiederkehr will bekanntlich den Lehrplan entrümpeln, tote Sprachen wie Latein abschaffen und aus dem Gegenstand Informatik den Gegenstand „Informatik und Künstliche Intelligenz“ machen. Begrüßen Sie die Pläne?
Marlene Svazek: Ich bin in Salzburg grundsätzlich nur für die Elementarbildung zuständig, aber das lässt sich nicht isoliert betrachten. Latein alleine ist aber sicher nicht das Problem unseres Bildungssystems. Der Vorschlag ist ein Mosaikstein. Ich habe selbst das große Latinum und es als gute Grundlage für andere Sprachen empfunden. Latein ist vielleicht ein lästiges Fach, aber es abzuschaffen ist kein bildungspolitischer Weisheitsschluss. Wir haben viel größere Probleme im Bildungsbereich.
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