Bis spätestens Ende Februar muss ein großer Schwung der Wiener Parkpickerl erneuert werden. Betroffen davon sind vor allem die Flächenbezirke. Die Bezirksämter appellieren jetzt, rechtzeitig ein neues Pickerl zu beantragen
Seit dieser Woche sind in Wien vier Hightech-Fahrzeuge mit Sensoren am Dach unterwegs. Sie fahren durch die Straßen und scannen dabei, ob abgestellte Autos ein gültiges Parkpickerl haben oder nicht – wir berichteten. Insgesamt gibt es wienweit 402.877 Personen, die ein Parkpickerl besitzen. Vier Jahre nach Einführung der flächendeckenden Kurzparkzone steht jetzt mit Ende Februar eine große Zahl an Verlängerungen an. 80.429 Parkpickerl laufen aus, wobei 32.422 bereits neu beantragt wurden.
Dies betrifft vor allem die großen Flächenbezirke: Floridsdorf, Donaustadt und Liesing, aber auch Hietzing. Für mehr als 48.000 Parkpickerl wurde bislang noch kein neuer Antrag gestellt. Die Bezirksämter appellieren jetzt, rechtzeitig ein neues Parkpickerl zu beantragen, um allfällige Strafen zu vermeiden. Einzahlungen würden nämlich oftmals in der letzten Minute getätigt, mit dem Risiko, dass sie nicht rechtzeitig einlangen.
Der Antrag kann persönlich beim zuständigen Bezirksamt des Hauptwohnsitzes oder mittels Online-Antrag, mit und ohne ID-Austria für mindestens vier Monate und maximal zwei Jahre beantragt werden. Die Strafen beim Falsch parken wurden mit 1. Jänner 2026 übrigens massiv erhöht. Wer erwischt wird, muss 50 Euro blechen. 36 Euro waren es bisher.
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