Das letzte Ski-Weltcuprennen vor Weihnachten in Alta Badia hat für den ÖSV mit einer Enttäuschung geendet. Vor allem der Rückfall von Topläufer Fabio Gstrein ärgerte ÖSV-Coach Marko Pfeifer: „So kann man nicht aufs Podium fahren, er muss einfach mehr riskieren!“
Im Alta-Badia-Slalom reichte es nur zu den Rängen 11 (Manuel Feller), 12 (Michael Matt) und 13 (Fabio Gstrein), dennoch zeigte sich Österreichs Cheftrainer Marko Pfeifer für den weiteren Saisonverlauf zuversichtlich. „Im Jänner sind wir bereit. Wir haben drei Siege und einige Podestplätze, das stimmt mich positiv“, sagte der Kärntner mit Blick auf die anstehenden Klassiker.
Die bisherigen Weltcup-Erfolge gingen auf das Konto von Marco Schwarz (Riesentorlauf Alta Badia), Stefan Brennsteiner (Riesentorlauf Copper Mountain) und Vincent Kriechmayr (Super-G Beaver Creek). Weniger gut läuft es im Slalom, wo der ÖSV nach vier Rennen noch ohne Top-fünf-Platz dasteht, und in der Abfahrt. Hier schmerzt auch der Ausfall von Speed-Spezialist Stefan Eichberger. „Aber die nächsten Abfahrten, wo es technisch mehr zur Sache geht, liegen uns“, meinte Pfeifer.
Auch im Slalom ortete der Chefcoach einen gewissen Aufwärtstrend und verwies in diesem Zusammenhang auf Fellers Bestzeit im zweiten Alta-Badia-Durchgang. „Das war ein wichtiges Rennen für ihn“, sagte Pfeifer. Feller selbst zeigte sich nach dem Rennen nicht wirklich zufrieden und meinte, ohne ins Detail zu gehen: „Es ist für mich allgemein ein bisschen schwierig momentan auf und abseits der Piste. Ich brauche die Pause unbedingt, um im Körper und im Kopf zu resetten.“
Ärger über Gstrein-Rückfall
Sorgen bereitet auch Gstrein, der als Halbzeit-Vierter noch deutlich zurückfiel. „Das ist bitter, es war alles angerichtet. Bis zur Hälfte ist er meistens gut dabei, aber dann blockiert ihn irgendetwas. So kann man nicht aufs Podium fahren, er muss einfach mehr riskieren“, erklärte Pfeifer. Man müsse nun Ruhe bewahren, forderte der 51-Jährige. „Wenn die Burschen in Form kommen, sind wir ums Podium wieder dabei. Wir haben letztes Jahr auch gezeigt, dass wir bei den Großereignissen in Form gewesen sind. Im Slalom sind es nur Nuancen, die fehlen.“
Das nächste Männer-Rennen steigt bereits am Samstag mit dem Super-G in Livigno – unter anderem mit Schwarz. Für die Slalom-Läufer geht es am 7. Jänner in Madonna di Campiglio weiter, in den darauffolgenden drei Wochen sind die prestigeträchtigen Torläufe von Adelboden (11.1.), Wengen (18.1.), Kitzbühel (25.1.) und Schladming (28.1.) angesetzt, ehe Olympia auf dem Programm steht.
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