Erhält Zuspruch

Kitz-Sieger verärgert: „Kann nicht sein, dass …“

Ski Alpin
04.12.2025 15:25
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Während die Debatten um mehr Sicherheit im Skisport weitergehen, schlägt eine Gruppe von Speed-Spezialisten eine andere Richtung ein. „Abfahrt muss Abfahrt bleiben“, betont etwa Justin Murisier. Kitzbühel-Sieger Alexis Monney fordert unterdessen mehr Ausgeglichenheit in der Auswahl der Strecken. 

„Wir brauchen im Abfahrt-Kalender eine gute Balance zwischen technisch schwierigen und Gleiter-Pisten“, wird Monney von „Blick“ zitiert. Der amtierende Kitzbühel-Champion führt weiter aus: „Es kann nicht sein, dass am Ende der Saison ein Abfahrer die Kristallkugel gewinnt, der nur auf Pisten wie in Gröden oder Kvitfjell schnell ist.“

Was der Schweizer damit meint, ist klar: Die beiden Strecken sind zwar Klassiker im Rennkalender, aber nicht für ein hohes Maß an Risiko bekannt. „Wir reden derzeit fast nur noch über Tempokontrolle und Sicherheit. Aber Abfahrt muss Abfahrt bleiben“, unterstützt auch Murisier die Linie seines Teamkollegen.

Das Spektakel dürfe nicht verloren gehen, warnt der Schweizer und betont: „Es muss immer darum gehen, dass wir mit unseren möglichst schnellen Ski, so schnell wie möglich den Berg herunterfahren. Alles andere macht keinen Spaß.“

Eine Piste wird schmerzlich vermisst
Vor allem der diesjährige Rennkalender stößt bei den Speed-Spezialisten auf wenig Gegenliebe. Vor allem eine Strecke fehlt im Weltcup-Kalender. „Da Bormio, wo die Olympia-Rennen stattfinden werden, in dieser Saison aus dem Weltcup-Kalender genommen wurde, bleiben Kitzbühel und Wengen in dieser Weltcup-Saison die einzigen Pisten, auf der sich ein Rennfahrer so richtig überwinden muss“, betont Murisier.

Dominik Paris
Dominik Paris(Bild: GEPA)

Auch Routinier Dominik Paris haut in dieselbe Kerbe. Ohne Bormio schaue der Weltcup-Kalender „schlecht“ aus, so der Südtiroler. Denn um die Stelvio gäbe es zwar nicht einen großen Mythos, sie habe aber immer wieder außergewöhnliche Geschichten geschrieben, erklärt der 36-Jährige. 

Um das zu untermauern, verrät der Südtiroler auch noch, „dass es in den vergangenen Jahren einige Rennfahrer gegeben hat, die vor dem Rennen freiwillig aus Bormio abgereist sind, weil sich die Stelvio in einem derart furchteinflößenden Zustand präsentiert hat.“ Er selbst fühlt sich dort bekanntlich aber besonders wohl ... 

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