Dutzende Verletzte
Selbstmordattentat im Norden Afghanistans: 16 Tote
Ausland
18.03.2014 11:06
Ein Selbstmordattentäter hat am Dienstag auf einem belebten Markt in der nordafghanischen Provinzhauptstadt Maimana mindestens 16 Zivilisten mit in den Tod gerissen. 36 Zivilisten seien verletzt worden, als sich der Attentäter in einer Autorikscha auf einem Basar in die Luft gesprengt habe, sagte der Vize-Gouverneur der Provinz Fariab, Abdul Sattar Bares.
Die Detonation sei so stark gewesen, dass die Toten bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt worden seien. Aus Kreisen der Provinzregierung hieß es, wegen des bevorstehenden afghanischen Neujahrsfestes an diesem Freitag seien ungewöhnlich viele Menschen auf dem Markt einkaufen gewesen. Es sei daher wahrscheinlich, dass Kinder und Frauen unter den Opfern seien.
Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Fariab gehört zum nordafghanischen Einsatzgebiet der deutschen Bundeswehr, die ihr Hauptlager in Mazar-i-Sharif hat.
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