Bürokratie-Blamage
Soldat tot: Scheck über einen Cent an die Mutter
Nicholson sprach von einem "groben bürokratischen Fehler", der zu der "absolut lächerlichen" Entscheidung geführt habe, der Familie von Justin Stark diesen Scheck zu schicken. "Ich werde sofort Schritte einleiten, um sicherzustellen, dass sich so etwas nicht wiederholt", so der Minister. Stark hatte sich 2011 im Alter von 22 Jahren das Leben genommen, nachdem er sieben Monate in Afghanistan im Einsatz gewesen war.
Besonders scharfe Kritik am Versagen der Behörden kam von der Opposition. "Nach all dem, was die Mutter durchgemacht hat, ist das unentschuldbar", meinte der Abgeordnete Wayne Marston. Die Regierung von Premierminister Stephen Harper sieht sich ohnehin seit einigen Monaten verstärkt Vorwürfen ausgesetzt, viel zu wenig für die Betreuung kanadischer Soldaten und ihrer Familien zu tun.
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