Anti-Atomprotest
USA: Fast drei Jahre Haft für 84-jährige Nonne
Die drei Aktivisten sind seit vergangenem Mai in Haft, da sie wegen "versuchter Verletzung der nationalen Verteidigung" und Schädigung staatlichen Eigentums schuldig gesprochen wurden.
Mit Menschenblut gefüllte Babyflaschen geworfen
Die Atomanlage Y-12 gilt als Amerikas bedeutendste Lagerstätte für waffenfähiges hochangereichertes Uran. Laut Anklage schnitten sich die drei Aktivisten den Weg durch drei Zäune, warfen mit Menschenblut gefüllte Babyflaschen gegen die Mauern des Lagerhauses, besprühten sie mit Friedensbotschaften und brachen mit Hämmern ein paar Steine heraus. Dann ließen sie sich widerstandslos festnehmen.
Menschen aus aller Welt setzten sich in Briefen an den Richter für Milde ein. Ende Jänner wurden die Nonne und die zwei weiteren Aktivisten im Alter von 64 und 58 Jahren bereits zur Zahlung von 53.000 Dollar Schadenersatz verurteilt.












Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.