Der Prozess wegen versuchten Mordes im Drogenmilieu am Linzer Landesgericht brachte eine Polizeipanne zu Tage: Denn ein wichtiger Zeuge, der dem angeklagten Nordmazedonier (44) nach dem Schuss auf einen Tschetschenen (38) zur Flucht verholfen hatte, ist untergetaucht, nachdem ihn die Polizei irrtümlich freigelassen hatte.
Der Angeklagte gab beim Prozess zu, am 14. Jänner auf seinen Widersacher geschossen zu haben. Doch töten wollte ihn der ehemalige UÇK-Kämpfer, der in den Balkankriegen gedient hatte, angeblich nicht: „Sonst hätte ich das gekonnt.“ Er wollte den Tschetschenen, den er angeblich nicht kannte, aber von ihm bedroht und erpresst worden sei, nur kampfunfähig machen. Er habe nämlich bei einem Treffen ein „langes, sehr langes Messer“ im Auto gezückt.
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