Zuerst die Meldung von der bevorstehenden Schließung, dann Proteste der Gewerkschaft, gefolgt von der Suche nach einem Postpartner: Nun wurde der Vertrag mit einer Firma für Bürowaren und Schulartikel unterschrieben. Unsicher war bis zuletzt, welche Agenden der „Post“-Ersatz übernehmen wird, wie Gewerkschafter Egon Englisch und Anton Paltram kritisieren.
In Strasshof wurde der Postcontainer, dessen Geräte in vielen Filialen bereits aufgestellt sind und den Ablauf ohne Personal erleichtern, bereits Ende 2023 präsentiert (wir berichteten). An dieser Variante als „Alleinlösung“ ist Poysdorf aber vorbeigeschrammt. Denn nachdem die Schließung der Filiale in Stein gemeißelt ist, wurde ein Postpartner gefunden: Ein Diskonter für Schul- und Bürobedarf wird ab 30. September die Postgeschäfte übernehmen.
Gewerkschaft setzte sich bis zum Schluss für Filiale ein – leider vergebens
Die regionalen Pensionistengewerkschaftsvertreter Egon Englisch und Anton Paltram dazu: „Wir haben alles getan, die Schließung zu verhindern – und das im Alleingang“, stellt er mangelndes Engagement der Stadtführung in den Raum. Was folgte, war Unklarheit, was nun – vor allem für Pensionisten – beim „Ersatz“ alles erledigt werden kann.
Große Frage ist mit Vertrag nun geklärt: Auch Bankgeschäfte inkludiert
„Es wird ein vollwertiger Postpartner, auch Bankgeschäfte bis zu 3000 Euro dürfen abgewickelt sowie Pensionen ausbezahlt werden“, so Bürgermeisterin Gudrun Sperner-Habitzl. Dies bestätigt auch Post-Sprecher Michael Homola. Bleibt noch: Was passiert mit den Angestellten? „Für die zwei vollbeschäftigten Damen wird auf jeden Fall an anderen Standorten eine Beschäftigung gefunden werden“, versichert Homola.
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