16.12.2013 11:56 |

Bankdatenklau

AK warnt vor Phishing-Mails zu IBAN-Umstellung

Ab dem 1. Februar 2014 muss für alle Überweisungen und Lastschriften die sogenannte International Bank Account Number, besser bekannt als IBAN, verwendet werden. Sie ersetzt die bisherige Bankleitzahl und Kontonummer. Schon jetzt häufen sich verdächtige Mails, in denen Betrüger im Zuge der Umstellung versuchen, an heikle Bankkundendaten zu kommen, warnt die Arbeiterkammer.
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In den gefälschten E-Mails forderten die Internetbetrüger dazu auf, einem Link zu folgen und dort Kontodaten - wie IBAN oder Transaktionsnummer - einzugeben, so die Arbeiterkammer. Um den Schein der Seriosität zu wahren, weisen die Täter oftmals darauf hin, dass sich ein Bankmitarbeiter melden wird.

Der Konsument sollte aber auf jeden Fall wissen, dass keine Bank per E-Mail oder telefonisch sensible Kontodaten abfragt, so die Arbeiterkammer. Ihr Rat an die Empfänger solcher Mails: Auf keinen Fall antworten, sondern die E-Mail ungeöffnet löschen.

IBAN und BIC statt Bankleitzahl und Kontonummer
Um den bargeldlosen Zahlungsverkehr EU-weit zu standardisieren und zu verbessern, wurde ein einheitlicher Euro-Zahlungsraum geschaffen. Für die österreichischen Bankkunden heißt das, dass ab 1. Februar 2014 für Inlands- und Auslandsüberweisungen ausschließlich eine 20-stellige IBAN und der sogenannte BIC (Bank Identifier Code) verwendet werden dürfen.

Für die privaten Bankkunden ebenfalls wichtig: Die Konsumenten müssen nicht selber dafür sorgen, dass die alte Kontonummer und Bankleitzahl auf IBAN und BIC umgestellt werden - das erledigen im Wesentlichen die Banken. "Die Bankkunden finden zum Beispiel ihre IBAN und den BIC auf ihren Bankomatkarten und Kontoauszügen", so die AK. Natürlich können auch die Bankberater ihren Kunden Auskunft erteilen, wie die korrekte IBAN und der korrekte BIC lauten.

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