5:1-Sieg bei VSV

Eiskalt! Die 99ers stellen Weichen auf Halbfinale

Steiermark
12.03.2026 21:38

Das war eine klare Ansage! Das zweite Viertelfinal-Duell zwischen den Graz99ers und den Villachern wurde anfangs zur Nervenschlacht, Tore wollten keine gelingen. Im Schlussdrittel schalteten die Mannen von Dan Lacroix aber einen Gang höher – und schossen VSV 5:1 vom Eis.

Die 99ers eilen weiter von Sieg zu Sieg. Der zweite Erfolg im zweiten Spiel der Viertelfinalserie war ein Fingerzeig, wohin der Weg gehen soll. Dabei mussten die 99ers zwangsweise wieder einmal rotieren: Top-Verteidiger Nick Bailen wurde gestern noch geschont, ist für das Samstag-Heimspiel aber wieder Thema. Marcus Vela und Lukas Kainz mussten hingegen ebenso angeschlagen passen wie der ohnehin verletzte Nico Brunner. Conley rutschte zurück ins Team.

99ers-Goalie Maxime Lagace hielt erneut bärenstark.
99ers-Goalie Maxime Lagace hielt erneut bärenstark.(Bild: GEPA)

Die Lacroix-Truppe tat sich aber von Beginn an gegen die Kärntner schwer. Was verdeutlichte: Wer glaubte, dass sich die Villacher in dieser Viertelfinalserie als „Jausengegner“ entpuppen würden, irrte gewaltig. Das zeigte schon Spiel eins in Graz und wurde auch gestern schnell klar. Das erste Alarmzeichen? VSV-Crack Hughes hämmerte nach vier Minuten den Puck an die Stange. Glück für Graz, das allerdings elf Minuten später beim Alu-Treffer von Roy auch nur um Millimeter an der Führung vorbeischrammte. Es war lange ein Duell auf Augenhöhe, zum Teil sogar mit Vorteilen für Villach. Erst mit dem zweiten Drittel wurden die 99ers dominanter. Bitter: Kotkansalo traf für die Murstädter erneut nur Aluminium (38.)

Lawine nach Weckruf
Auch deshalb schnaufte Graz-Haudegen Schiechl nach zwei Dritteln durch: „Wir haben zwar ein bisschen die Oberhand bekommen, aber unsere Schüsse sind zu ungefährlich.“ Als hätten ihn seine Teamkollegen im Interview gehört: Erst stellte Huber mit der ersten schön herausgespielten Aktion auf 1:0 (42.), Harnisch erhöhte nur 72 Sekunden später auf 2:0. Currie machte den Sieg mit dem 3:0 (55.) perfekt. Das 1:3 (57.) von Rebernig war nur Kosmetik. Das 4:1 (58./EN) von Roy ohne Goalie und 5:1 (59.) durch Lippitsch dafür noch Draufgabe. Die Fans feierten!

Damit prolongiert Graz die Serie gegen Villach, gegen das auswärts seit Dezember 2024 nicht mehr verloren wurde. Diesmal auch dank Goalie Lagace, der wieder bärenstark agierte. „Es ist top, wie sich der eine für den anderen reinhaut, in der Truppe steckt viel Potenzial“, resümierte Torschütze Paul Huber nach dem Auswärtssieg, der es in Graz schon etwas nach Halbfinale riechen lässt. „Es steht aber erst 2:0, diesmal war es sehr ausgeglichen. Gott sei Dank aber mit dem besseren Ende für uns.“

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