Neues Kraftwerk
In Projekt an der Traun fließen 190 Millionen Euro
Nach dem Baubeschluss Ende März erfolgte am Montag, 23. Juni, in Roitham der offizielle Spatenstich für die Neuerrichtung des Kraftwerks Traunfall. Der Neubau ersetzt die 1888 errichteten Anlagen Gschröff, Siebenbrunn und das „alte“ Kraftwerk Traunfall.
„Der Neubau kombiniert modernste Technik mit nachhaltiger Bauweise und berücksichtigt die sensiblen, ökologischen Rahmenbedingungen. Der Traunfall bleibt in seiner natürlichen Schönheit unberührt“, erklärte Alexander Kirchner von der Energie AG beim Spatenstich für das neue Kraftwerk Traunfall.
80 Prozent mehr Strom
Durch die Investition von 190 Millionen Euro soll die jährliche Stromerzeugung um rund 80 Prozent auf 125 GWh gesteigert werden.“ Die Bauzeit beträgt drei Jahre. Der Probebetrieb des Kraftwerks Traunfall ist für das Jahr 2028 geplant. Der Wanderweg entlang der Traun wird während der Bauzeit in Teilbereichen umgelegt.
Augenmerk auf Natur
Ein besonderes Augenmerk liegt beim Neubau auch auf den ökologischen Ausgleichsmaßnahmen des Natura-2000-Schutzgebiets. Geplant ist der Rückbau von nicht mehr benötigten Querbauwerken in der Traun, die Schaffung von Flachwasserzonen, Seitenarmen, Inseln und Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität. Die Schlucht unterhalb des Traunfalls bleibt unberührt und wird ganzjährig mit Wasser versorgt.








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