Die neue Bergbahn in Oberperfuss, ein zunehmend globaler Gästemix und eine leicht erhöhte Aufenthaltsdauer waren die Erfolgsfaktoren für die Tourismusregion Innsbruck. Im Winter wurde nun sogar die Vor-Corona-Zeit übertroffen . . .
Den Begriff „Rekordwinter“ nimmt TVB-Obmann Peter Paul Mölk nicht gerne in den Mund, obwohl 1,71 Millionen Nächtigungen genau dies aussagen. Eine Erklärung: Wer das Bild von Touristenmassen zeichnet, wird in Tirol längst nicht mehr nur gefeiert.
Die Zahlen: Von November bis April erzielte man ein Nächtigungsplus von 6 Prozent (Innsbruck samt Umlandgemeinden). Bei den Top-3-Herkunftsländern Deutschland, Österreich und Schweiz gab es durchwegs Zuwächse.
Für großes Marketing in Fernmärkten reicht unser Budget nicht. Hier geht es um Reisejournalisten, Influencer oder Social Media.

Peter Paul Mölk, Obmann von Innsbruck Tourismus
Bild: Christof Birbaumer
USA, China, Australien mit satten Zuwächsen
Spannend sind die internationalen Märkte: Es kamen 19 Prozent mehr US-Amerikaner, 17 Prozent mehr Chinesen und 29 Prozent mehr Polen. Die positivsten Ausreißer sind – freilich auf bescheidenem Niveau von 24.000 Nächtigungen – die Australier mit 46 Prozent Zuwachs. Die Aufenthaltsdauer wurde auf 2,4 Nächte gesteigert (plus 2 Prozent).
Zuletzt freute sich Mölk über ein quirliges städtisches Treiben – etwa rund um das Trailrun-Festival (rund 7000 Teilnehmer plus Begleitern) sowie die Messe Interalpin (36.800 Besucher aus 130 Nationen). „Diese Leute lassen auch Geld da“, so Mölk.
Wir haben nun ein sehr vielfältiges Angebot für den Winter, auch für Nicht-Skifahrer. Etwa beim Wandern, Rodeln oder Langlaufen.

Manuel Hujara, Geschäftsführer der Bergbahnen Oberperfuss
Bild: Christof Birbaumer
Jahresbeginn in Stadt noch ausbaufähig
Künftig will man die in der Stadt oft durchwachsenen Wintermonate Jänner, Februar, März vermehrt mit Events beleben. Der Dezember boomt ohnehin: „Er ist durch die Adventmärkte und deren gelungene Qualitätsentwicklung unser stärkster Monat.“
Rangger Köpfl sprang auf 100.000 Skier-Days
Rentiert haben sich diverse Investitionen in der Region: Durch die Kombibahn „Peter Anich III“ am Rangger Köpfl erreichte man erstmals in der Geschichte des Skigebietes 100.000 Skier-Days. Auch Wanderer, Rodler und Langläufer werden noch besser bedient. „Zwei Drittel unserer Gäste sind Einheimische“, betont dazu Bergbahn-Chef Manuel Hujara.
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