Wegen Verdachts der Tierquälerei bittet die Polizeiinspektion Hochburg-Ach (OÖ) um sachdienliche Hinweise. In der Gemeinde waren zwei Katzen tot gefunden worden, deren Körper jeweils Einstiche aufwiesen. Dabei dürfte es sich um die Einschusslöcher von Pfeilen gehandelt haben. Fußgängerinnen hatten einen Mann mit Pfeil und Bogen im Wald gesehen und nun Anzeige erstattet.
Eine 62-Jährige aus Hochburg-Ach war am Mittwoch mit ihrer Tochter (37) zur örtlichen Polizeiinspektion gekommen, um über eine verdächtige Wahrnehmung zu berichten, die sich knapp zwei Monate zuvor zugetragen haben soll.
Laut Angaben der beiden Frauen hatten sie am 27. Februar in einem Wald in der Ortschaft Grünhilling einen Sparziergang unternommen. Dabei war ihnen ein Mann aufgefallen, der sich seltsam verhielt und mit Pfeil und Bogen herumschlich.
Kurze Zeit später hatte sie auch einen Pkw gesehen, auf dessen Motorhaube mehrere Pfeile abgelegt waren. Auch der Waldbesitzer, den sie während des Spaziergangs getroffen hatten, machte offenbar ähnliche Beobachtungen.
Verendete Samtpfoten
Diese Begegnungen waren anschließend jedoch wieder in Vergessenheit geraten. Mutter und Tochter erinnerten sich erst dann wieder an ihre ungewöhnliche Begegnung von Ende Februar, als in den ersten beiden Aprilwochen zwei verendete Katzen in der Nachbarschaft gefunden wurden.
Beide Samtpfoten wiesen jeweils Einstichverletzungen auf, die auf eine Gewalteinwirkung schließen lassen. Die Frauen erstatteten Anzeige.
Hinweise zu dem Fall werden von der Polizeiinspektion Hochburg-Ach unter der Telefonnummer 059133 4201 entgegengenommen.
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