Ein Lkw-Zug mit insgesamt 1400 Hühnern an Bord ist in der Nacht zum Donnerstag bei Zell am Moos in OÖ von der Straße abgekommen. Der mit 700 Tieren beladene Anhänger kippte dabei um. Die Folge war, dass etliche Hühner aus den Transportboxen flüchteten und von Feuerwehrleuten mühsam wieder eingesammelt werden mussten.
Das Unglück mit dem Tiertransporter hatte sich am Donnerstag um etwa 2.45 Uhr auf der B 154 bei Zell am Moos zugetragen. „Der Lkw mit Anhänger und insgesamt 1400 geladenen, lebenden Hühnern war rechts von der Mondseestraße abgekommen. Der Anhänger, auf dem sich 700 Hühner befanden, kippte dabei um“, schildert FF-Einsatzleiter Stefan Buchner.
Der Lkw-Lenker, ein 29-jähriger Bosnier aus Braunau, war aus unbekannten Gründen auf das Bankett geraten, wodurch der Anhänger ins Schleudern geriet, umstürzte und quer auf der Fahrbahn zum Liegen kam. Der Fahrer blieb bei dem Unfall glücklicherweise unverletzt, doch einige der Hühner dürften laut Polizei nicht überlebt haben.
Hilfskräfte nachalarmiert
Um 2.51 Uhr wurden zunächst die beiden Feuerwehren Zell am Moos und Haslau alarmiert. „Kurz nach dem Eintreffen mussten aber noch zwei weitere Teams nachalarmiert werden. Die FF Guggenberg zur Sicherung des Anhängers und zur Unterstützung bei der Rettung der Hühner aus den Transportboxen. Und die Feuerwehr Vöcklabruck mit dem Kranwagen zur Bergung des umgekippten Anhängers“, so der Einsatzleiter.
Da bei dem Unfall auch Transportboxen auf die Straße und in den Graben geschleudert und beschädigt wurden und dadurch auch Hühner entlaufen konnten, mussten sich die Einsatzkräfte auf die Suche nach den Ausreißern machen. In der Dunkelheit war das nicht ganz einfach.
Insgesamt 60 Feuerwehrleute standen im Einsatz. Die überlebenden und wieder eingefangenen Tiere wurden auf einen Ersatz-Lkw geladen und abtransportiert. Die B 154 musste im Bereich Zell am Moos für die Dauer von etwa zwei Stunden total gesperrt werden.
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