Am Mittwoch fand in Linz der 24. Kongress der Ordensspitäler Oberösterreich statt. Rund 500 Teilnehmer lauschten Vorträgen zu Veränderungen und Anpassung in Medizin und Pflege, aber auch zu konkreten finanziellen Herausforderungen und Möglichkeiten, diesen effektiv entgegenzuwirken.
Medizin, Pharmakologie und Pflege erleben wir derzeit tiefgreifende und rasante Veränderungen. Entscheidend ist, aufgeschlossen für Neues zu bleiben und Ängste abzubauen. So geben wir unseren Mitarbeitenden Orientierung und stellen gleichzeitig die Patientinnen und Patienten konsequent in den Mittelpunkt“, so Johann Minihuber, Sprecher der Ordensspitäler Oberösterreich.
„Mut zur Veränderung“
Genau deshalb widmete sich der 24. International Kongress der Oö. Ordensspitäler im Linzer Design Center dem Thema „Mut zur Veränderung“ und der Frage, wie offen Menschen für Veränderungen im Gesundheitsbereich sind. Rund 500 Teilnehmer, vorwiegend aus dem Gesundheits- und Sozialsystem lauschten fünf Vorträgen und einer Diskussion.
Wenn sich die Kosten so weiterentwickeln, wird es irgendwann zu Kürzungen kommen, die für die Allgemeinheit nicht zu akzeptieren sein werden.
Ex-WU-Wien-Rektor Christoph Badelt
Mögliche Entgegenwirkung
Unter anderem ging es um finanzielle Herausforderungen, mit denen das österreichische Gesundheitssystem kämpft, und darum, was noch bevorsteht. Christoph Badelt, ehemaliger WU-Rektor und Präsident des Fiskalrats in Österreich demonstrierte anhand von Zahlen und Hochrechnungen, dass die Ausgaben den Einnahmen immer weiter enteilen werden. Er präsentierte auch Beispiele, wie die Effizienz der Ausgaben zu erhöhen sei – etwa durch eine Finanzierung der Krankenanstalten aus einer Hand, anstatt der aktuellen Mischfinanzierung.
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