Saisonales

Was manchen Haustieren jetzt blüht

Tierecke
27.03.2026 10:01
Porträt von Diana Zwickl
Porträt von Tierecke
Von Diana Zwickl und Tierecke

Pollenallergien machen nicht nur Menschen zu schaffen – auch Haustiere leiden in der Hochsaison. Was Hunde und Katzen quält und wie Halter gegensteuern können.

Von März bis Juli liegt die Pollenbelastung in Österreich je nach Region und Wetterlage auf ihrem Jahreshöhepunkt. Blütenstaub von Bäumen, Gräsern und Kräutern wird nicht nur eingeatmet, sondern auch über die Haut aufgenommen – und das trifft Hunde wie Katzen gleichermaßen.

Das Immunsystem reagiert auf die eigentlich harmlosen Partikel mit einer Abwehrreaktion, die sich auf ganz unterschiedliche Weise zeigen kann.

Typische Symptome bei Hunden und Katzen:

  • Juckreiz – Tiere kratzen sich vermehrt am Kopf, Bauch, an den Ohren und Pfoten.
  • Hautreaktionen: Rötungen, Entzündungen oder Ekzeme sowie Haarausfall.
  • Tränende Augen und Nasenausfluss.
  • Niesen, Husten und Atembeschwerden – in schweren, fortgeschrittenen Fällen. Bei Katzen zeigen sich die Symptome subtiler als bei Hunden, beispielsweise mit exzessivem Putzen, was zu kahlen Stellen im Fell führt.

Tipps zur Linderung und Behandlung
Um Pollenallergien bei Haustieren zu lindern, hilft es, das Fell nach jedem Freigang mit einem feuchten Tuch abzuwischen und die Pfoten gründlich zu reinigen. Regelmäßiges Staubsaugen, feuchtes Wischen und Luftreiniger reduzieren die Pollenbelastung in Innenräumen. Gassirunden mit dem Hund sollten idealerweise morgens oder nach Regen stattfinden. Antiallergische Shampoos und Pflegeprodukte können zusätzlich Linderung verschaffen. Achtung: Häufiges Baden reizt jedoch die Haut.

Im Zweifel zum Tierarzt
Zwar können die Reaktionen unterschiedlich stark ausfallen, aber in schweren Fällen führt die Allergie zu chronischen Beschwerden, die das Leben der Haustiere deutlich beeinträchtigen. Bei ausgeprägten Symptomen sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Durch gezielte Allergietests (wie Blut- oder Hauttests) wird eine Diagnose gestellt, um gegebenenfalls mit Antihistaminika oder einer Desensibilisierungstherapie zu behandeln.

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