Weil sich zwei Autos streiften, kam es am Samstag auf der Bundesstraße bei Sölden zu einem schweren Frontalkollision. Insgesamt wurden sechs Insassen verletzt, drei davon schwer. Ein Großaufgebot an Helfern war im Einsatz.
Zum Unfall auf der B186 kam es gegen 16 Uhr zwischen den Ortsweilern Gehörde und Mühlau. Ein einheimischer Lenker (22) fuhr von Längenfeld kommend in Richtung Sölden. Zur selben Zeit war eine 54-jährige Lenkerin in die Gegenrichtung unterwegs. Im Pkw befanden sich weitere vier weibliche Insassinnen im Alter von 54, 61, 58 und 52 Jahren.
Erste Kollision beim Tunnelportal
Hinter diesem Fahrzeug lenkte ein 53-Jähriger seinen Pkw ebenfalls in Richtung Längenfeld. Im Fahrzeug befanden sich seine beiden Töchter im Alter von 21 und 13 Jahren. Auf Höhe des dortigen Tunnelportals kam es zunächst aus ungeklärter Ursache zu einer Streifkollision zwischen dem Fahrzeug des 22-jährigen Lenkers und dem Fahrzeug der 54-jährigen Lenkerin.
Streifung mit gravierenden Folgen
Dadurch wurde der aus Längenfeld kommende Pkw auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wodurch es mit dem nachkommenden Auto zu einer Kollision kam.
Der Notruf wurde durch das Notrufsystem E-Call-Notruf ausgelöst, ein am Unfallort anwesender Mitarbeiter der Straßenmeisterei sperrte sofort die Straße und alarmierte die Rettungskräfte. Die 54-jährige Lenkerin sowie zwei Mitfahrerinnen wurden beim Unfall schwer verletzt und nach Erstversorgung in die Medalp Clinic sowie das Krankenhaus Zams gebracht.
Zwei Töchter verletzt
Die beiden Töchter des 53-jährigen Lenkers wurden beim Unfall erheblich verletzt und zum ansässigen Arzt zur Behandlung verbracht. Die 13-jährige Tochter wurde zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus Zams eingeliefert. Der 53-jährige Lenker wurde beim Unfall leicht verletzt und in der Ordination des ansässigen Arztes behandelt.
Großes Aufgebot an Rettungskräften
Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, die B186 war bis zum Abschluss der Unfallaufnahme gesperrt. Im Einsatz befanden sich drei Fahrzeuge des Roten Kreuz Sölden, der Notarzthubschruaber „Martin 8“, die Feuerwehr Sölden sowie drei Polizeistreifen.
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