Gefängnisse voll
US-Justizminister Holder für mildere Drogenstrafen
Seit 1980 sei die US-Bevölkerung um ein Drittel, die Anzahl der Inhaftierten aber um satte 800 Prozent gestiegen, mahnte Holder. Viele Aspekte des derzeitigen US-Justizsystems würden das Problem eher verschärfen als lindern.
Ein erster Schritt gegen die überfüllten Haftanstalten könne daher sein, die vorgeschriebenen Mindeststrafen für Drogendelikte "zu überdenken". Das könnte gewaltfreie Vergehen oder Täter betreffen, die nicht mit Kartellen oder großen Organisationen zusammenarbeiteten.
Holder äußerte seine Hoffnung, dass sich der US-Kongress des Problems annehmen werde, und ordnete zugleich entsprechende Maßnahmen im eigenen Ministerium an.
Bürgerrechtsorganisation sieht "entscheidende Schritte"
Die Bürgerrechtsorganisation ACLU begrüßte die Ankündigungen als "entscheidende Schritte", sowohl um die Krise überfüllter Gefängnisse anzugehen, als auch allgemein in Richtung eines "faireren Justizsystems".
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.