Eltern geschockt
US-Gericht “taufte” Baby von Messiah in Martin um
Demnach begründete die Juristin ihren Beschluss aus der vergangenen Woche damit, dass der Name Messiah Gläubige in dem katholisch geprägten Bundesstaat beleidigen könnte und sie das Kindeswohl im Sinne habe. "Es könnte ihm Probleme mit einer Menge Leute einbrocken", wurde Ballew von der Zeitung zitiert. Nie zuvor habe sie eine Namensänderung verordnet.
Dabei sollte Ballew eigentlich nur einen Streit zwischen den Eltern schlichten, die sich nicht einigen konnten, welchen Nachnamen ihr gemeinsames Kind tragen sollte. Die Richterin entschied salomonisch, dass der Bub beide Namen tragen sollte - aber eben nicht seinen bisherigen Vornamen. Ballew legte kurzerhand selbst fest, wie das Baby fortan genannt werden sollte: nämlich Martin DeShawn McCullough.
Mutter kündigte umgehend Einspruch an
Die verblüffte Mutter des Kleinen kündigte umgehend Einspruch gegen das Urteil an. Sie und der Vater hätten keine religiösen Motive gehabt, sondern bloß den Klang des Namens gemocht. "Ich hatte nie vor, meinen Sohn nach Gott Messiah zu nennen", wurde die empörte Frau zitiert. "Und ich hätte nie geglaubt, dass eine Richterin den Namen meines Babys wegen ihrer religiösen Überzeugung ändern kann."
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