Die steirische Polizei ist am Wochenende gegen die sogenannte Roadrunner-Szene vorgegangen. Bei einem organisierten Treffen von Bikern und anderen Kfz-Lenkern am Samstag gab es 241 Fahrzeug- und Lenkerkontrollen, darunter bei rund 30 Motorrädern.
95 Anzeigen, fünf Kennzeichenabnahmen und 33 Strafmandate: Das ist die Bilanz von Schwerpunktkontrollen der steirischen Polizei. Die Roadrunner-Szene hatte zum großen Treffen am Samstagabend gerufen. Das Verhalten der Teilnehmer habe das gerechtfertigt, sagt ein Sprecher, etwa durch bewusstes Fehlverhalten wie Schleuderbewegungen, Donuts, Drifts oder Wheelies. 95 Anzeigen waren die Folge, die Personen müssen dabei mit empfindlichen Geldstrafen rechnen.
Schnelle Ortswechsel sollten Polizei verwirren
Die Szene versuchte die Polizeikontrollen bewusst zu umgehen: Dies führte zu schnellen Ortswechseln der Teilnehmer von Gleisdorf über Werndorf, Kalsdorf, Preding und schließlich bis nach Graz. Wegen gefährlicher Fahrmanöver wurden auch Schaulustige gefährdet. In Wundschuh kam es sogar zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorradlenker. Der Biker (18) erlitt schwere Verletzungen.
Laut dem Leiter der Landesverkehrsabteilung, Oberst Kurt Lassnig, habe man am vergangenen Samstag „ein Katz- und Mausspiel erlebt. Die Teilnehmer dieses Treffens haben hier nicht nur ihre eigene Sicherheit gefährdet, auch die der Schaulustigen sowie von Unbeteiligten wurde gefährdet. Wir werden das keinesfalls akzeptieren und den Kontrolldruck eindeutig erhöhen“.
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