Am Sonntag wurde der erste „Helena-Adler-Preis für rebellische Literatur“ im Literaturhaus Salzburg verliehen. Erhalten hat die mit 7777 Euro dotierte Auszeichnung die in Salzburg lebende Autorin Elke Laznia für ihr Buch „Fischgrätentage“.
Wer die Auszeichnung erhielt, bestimmte eine dreiköpfige Jury bestehend aus Kulturredakteurin Mia Eidlhuber („Der Standard“), Literaturjournalistin Katja Gasser (ORF) und Buchhändler Klaus Seufer-Wasserthal (Rupertus Buchhandlung).
Sie begründeten: „In Elke Laznias ,Fischgrätentage’ verwirklicht sich ein sehr grundlegendes Aufbegehren gegen die Endlichkeit des Lebens. Dieses Aufbegehren prägt auch die Literatur von Helena Adler.“
Im Rahmen der Preisverleihung im Literaturhaus las Preisträgerin Elke Laznia aus einem eigens für die Verleihung verfassten Text mit 7777 Zeichen. Auch Auszüge aus dem preisgekrönten Werk durften nicht fehlen. So trug Laznia auch ein paar Stellen aus ihrem Gewinnerbuch vor. Tochter Miriam Laznia begleitete sie dazu am Klavier.
Der „Helena-Adler-Preis“ entstand 2024 nach einer Idee des Salzburger Literaturhaus-Leiters Tomas Friedmann mit Unterstützung des Künstlers und Adler-Nachlassverwalters Thomas Stadler.
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