Risiko Lebensstil

30 ein gutes Alter, um etwas gegen Demenz zu tun

Tirol
26.02.2025 12:00

In Österreich leiden rund 130.000 bis 150.000 Menschen an einer Demenzerkrankung. Bis 2050 erwarten Wissenschaftler eine Verdoppelung der Zahl. Demenz ist nicht nur erblich bedingt, auch unser Lebensstil hat großen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko. Innsbrucker Forscher klären auf. 

Die Zahl der Demenzpatienten steigt rasant. Das hat unter anderem mit der immer höheren Lebenserwartung der Menschen zu tun. Aber nicht nur! „Unser Lebensstil bestimmt das Risiko für eine Demenzerkrankung deutlich stärker, als bisher gedacht“, sagt Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung an der Medizin-Uni Innsbruck.

Zitat Icon

Demenz ist nichts Schicksalhaftes, gegen das wir nichts tun können. Im Gegenteil: wir können viel für unsere Gehirngesundheit tun.

Christine Bandtlow

45 Prozent des Risikos selbst in der Hand
Neben der genetischen Veranlagung haben wir das Risiko zu 45 Prozent selbst in der Hand. Bandtlow: „Demenz ist nichts Schicksalhaftes, gegen das wir nichts tun können. Im Gegenteil: wir können viel für unsere Gehirngesundheit tun.“

Vize-Rektorin Christine Bandtlow (Mitte) mit den Forscherinnen Susanne Kaser (links) und ...
Vize-Rektorin Christine Bandtlow (Mitte) mit den Forscherinnen Susanne Kaser (links) und Katharina Hüfner, die bei Gratisvorträgen über Gehirngesundheit aufklären werden.(Bild: MUI/D. Bullock)

Studien belegen positive Wirkung
Was tun muss man jedoch in jungen Jahren. Gesunde Ernährung, Bewegung, soziale Kontakte und die Vermeidung von zu viel Zucker und Stress gehören zu den wichtigen Tipps der Mediziner. Bandtlow: „Die positive Wirkung dieser Maßnahmen auf unser Gehirn ist mittlerweile durch Studien belegt.“ 

Was gegen Demenz hilft, hilft gegen viele Erkrankungen des Gehirns. Darüber geben die Forscher der Med-Uni bei Gratisvorträgen in der „Woche des Gehirns“ vom 10. bis 14. März Auskunft. Live oder online können die Vorträge mitverfolgt werden. Weitere Themen neben Demenzvorbeugung sind die Auswirkungen von Diabetes aufs Gehirn sowie die positive Wirkung von Sport und Meditation.

Alle Informationen zum Programm der „Woche des Gehirns“ im Internet unter: www.i-med.ac.at/gehirn

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Tirol
26.02.2025 12:00
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Tirol
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung