Das endgültige Aus von Kika/Leiner wird auch von zwischenmenschlicher Größe begleitet. Eine Wirtin und „Strickdamen“ richteten eine Abschiedsparty für Betroffene einer Filiale aus. Zudem gilt nun das Motto „Alles muss raus“ ...
Die mehr als 1300 Mitarbeiter traf die Nachricht wie ein Hammerschlag. Kika/Leiner ist neuerlich pleite. Mittlerweile sind – wie berichtet – alle Einrichtungshäuser geschlossen, die fleißigen Frauen und Männer ihre Jobs los. Sie werden aber nicht nur finanziell aufgefangen, sondern vielerorts auch durch zutiefst menschliche Initiativen.
So zum Beispiel vor wenigen Tagen in Wiener Neudorf (NÖ), wo 120 Mitarbeiter eines Service-Centers wohl zum letzten Mal in großer Runde zusammentrafen.
Ausgerichtet wurde die Abschiedsparty von einer Wirtin im Ort, unterstützt von einer Gruppe Pensionistinnen, die sich um die Nachspeisen kümmerten: „Als wir von der Situation erfahren haben, habe ich nachgefragt, ob ich helfen kann“, erklärt Katharina Seelinger, die „Jubiläumswirtin“ aus Biedermannsdorf. Viele Mitarbeiter des Service-Centers seien treue Stammgäste gewesen.
Einkaufskörbe, Drucker & Co. werden versteigert
Trotz des Abverkaufs blieben noch zahlreiche Produkte in den Lagern zurück. Auch der Fuhrpark von Kika/Leiner, Büroartikel und sogar Einkaufskörbe befinden sich auf der Plattform www.aurena.at in der Bieterphase.
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