600.000 $ Lösegeld
Gekidnappter Chef wieder in die USA heimgekehrt
"Ich bin mir zu hundert Prozent sicher, dass ich wegen eines Lösegelds (in Form von Abfertigungspaketen für vor der Entlassung stehende Arbeiter, Anm.) festgehalten wurde", meinte der 42-Jährige nur wenige Stunden nach seiner Landung am Flughafen von Fort Lauderdale im US-Bundesstaat Florida gegenüber dem US-Sender NBC und sprach von einem "Albtraum", in dem sich "der gesamte Betrieb gegen mich gewendet hat".
Schlafentzug und andere Formen psychischer Folter
Durch den tagelangen Schlafentzug und andere Formen psychischer Folter wurde der Chef von rund 100 Angestellten mürbe gemacht und lenkte letztlich ein, auch wenn er nach wie vor von "ungerechtfertigten Forderungen" spricht. Auch die Vorwürfe, dass einige seiner Angestellten seit Monaten keinen Lohn mehr bekommen hätten, wies der 42-Jährige zurück. "Das ist falsch, sie alle wurden bezahlt."
Große Freude bei Starnes und seiner Frau
Starnes ließ gegenüber der Nachrichtenagentur AP offen, ob er jemals wieder nach Peking zurückkehren werde. "Ich weiß nicht, ob es schlau wäre, dorthin zurückzukehren." Zunächst freut er sich aber über seine wiedergewonnene Freiheit gemeinsam mit seiner Frau, die ihn mit Freudentränen am Flughafen empfangen hatte (Bild).
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