Woher Raser kommen, welches Geschlecht sie haben und wie alt sie sind: Die aktuelle Verkehrsstatistik der Polizei vom abgelaufenen Jahr liefert viele interessante Details – auch zu Fahrzeugabnahmen und E-Scootern.
Auf Tirols Straßen mussten im Vorjahr 32 Lenker ihr Leben lassen, wie die „Krone“ berichtete. Die Verkehrsbilanz der Polizei liefert noch weitere interessante Details, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten.
35 Raser-Fahrzeuge beschlagnahmt
So etwa zu den insgesamt 35 beschlagnahmten Fahrzeugen. Besonders auffällig dabei: Unter den Rasern, die ihr Auto oder Motorrad abgeben mussten, befindet sich lediglich eine Frau. Alle anderen Raser waren männlichen Geschlechts. 21 der Tempobolzer stammten aus dem Inland, der Rest aus Ländern wie Deutschland, Italien, dem Iran, Marokko oder der Türkei.
Die maximal gemessene Geschwindigkeit lag bei 204 km/h.
Die Polizei
Ein Raser stammte sogar aus Russland. „Die maximal gemessene Geschwindigkeit lag bei 204 km/h, bei erlaubten 110 km/h auf der Autobahn“, heißt es in der Statistik. Indes betrug die höchste Überschreitung 107 km/h. Auf einer Landesstraße, auf der ein 70er erlaubt gewesen wäre, wurde ein Lenker mit 177 km/h geblitzt.
Acht Fahrzeuge wurden auf der Autobahn beschlagnahmt, die restlichen 27 auf anderen Straßen. 14 Beschlagnahmungen fanden in der Nacht statt, 21 untertags. Der jüngste Raser war 17 Jahre alt, der älteste 68.
E-Scooter: Nur 17 Prozent tragen Helm
Interessant auch ein weiteres Detail zu den insgesamt 4781 Schwerverletzten beziehungsweise zu den 32 Todesopfern. 127 der Verletzten waren mit dem E-Scooter unterwegs und ein E-Scooter-Lenker verstarb im Zuge eines Unfalls.
Laut der Statistik waren 75 Prozent der E-Scooter-Unfälle auf Alleinverschulden zurückzuführen. „Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 18 km/h.“ Zwei Prozent der E-Scooter-Fahrer geben kein Handzeichen und blinken auch nicht. Erschreckend: Lediglich 17 Prozent tragen einen Helm.
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