Tragische Bilanz
Sechs Tote bei zwei Bergsteiger-Dramen in Südtirol
Das erste Unglück ereignete sich am Vormittag oberhalb des Königsjochs in 3.500 Metern Höhe. Über diese Route führt in dieser Jahreszeit der Weg zur 3.851 Meter hohen Königsspitze, einem der höchsten Gipfel in dem Bergmassiv.
Die Bergsteiger aus Italien waren laut Bergrettung gut ausgerüstet. Sie verloren auf dem Normalweg zur Königsspitze den Halt und stürzten rund 500 Meter in den Tod. Eine Zweierseilschaft, die das Unglück beobachtet hatte, schlug Alarm und setzte die Rettungskette in Gang. Die Einsatzkräfte konnten aber nur noch die Leichen der verunglückten Alpinisten bergen.
Absturzstellen nur 50 Meter voneinander entfernt
Nur wenige Stunden später wurde dann das zweite Unglück entdeckt, nachdem ein Hüttenwirt Alarm geschlagen hatte. Die Absturzstelle war nur 50 Meter von jenem Ort entfernt, an dem die erste Seilschaft den Tod gefunden hatte. Auch hier kamen drei Bergsteiger, deren Identität noch geklärt werden muss, ums Leben. Die genaue Unglücksursache ist bislang noch unklar, die Ermittlungen der Carabinieri waren am Sonntagabend noch am Laufen.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.