Die Simtec Gmbh aus Hallein hat beim Landesgericht Salzburg die Einleitung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beantragt. Mehr als hundert Gläubiger und Passiva von rund 4,15 Millionen Euro haben sich angehäuft. Eine Fortführung sei geplant.
Gleich mehrere Kreditschutzunternehmen melden, dass die Simtec Gmbh beim Salzburger Landesgericht einen Antrag auf ein Sanierungsverfahren ohne Eigenveraltung eingebracht hat.
Das Metalltechnik- und Maschinenbauunternehmen Simtec aus Hallein steht vor der Pleite. Die Gmbh hat Passiva in der Höhe von 4,15 Millionen Euro angehäuft. Demgegenüber steht jedoch ein Vermögen von 3,48 Millionen Euro. 15 Dienstnehmer und 87 weitere Gläubiger warten dennoch auf ihr Geld.
Im Insolvenzeröffnungsantrag gibt das Unternehmen an, dass der Umsatz seit 2021 kontinuierlich gesteigert werden konnte. Mit dem Wachstum vom Ein-Mann-Betrieb zum mittelständischen Betrieb stieg aber auch der Finanzierungsbedarf. Höhere Lohn-, Material- und Lagerkosten sowie hohe Energie- und Übersiedlungskosten belasteten zuletzt das Unternehmen.
Die Simtec Gmbh strebt jedoch eine Fortführung des Unternehmens an und möchte an die Gläubiger 20 Prozent ihrer Forderung binnen zwei Jahren leisten, berichtet etwa der Alpenländische Kreditorenverband (AKV).
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