Die britische Film- und Theaterschauspielerin Joan Plowright ist tot. Sie starb im Alter von 95 Jahren, wie die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf ihre Familie meldete.
Plowright war mit Schauspiellegende Laurence Olivier verheiratet. Sie stand jahrzehntelang auf der Bühne und war für ihre Rolle in „Verzauberter April“ für einen Oscar nominiert. Plowright spielte etwa auch in „101 Dalmatiner“ und „Tee mit Mussolini“ mit.
Mit Laurence Olivier verheiratet
Geboren wurde sie am 28. Oktober 1929 in Nordengland. Nach der Schauspielschule machte sich Plowright einen Namen am Royal Court Theatre in London. Der damals noch verheiratete Bühnenstar Laurence Olivier verliebte sich dort in sie.
1961 heirateten sie und zogen nach New York. Bis zu Oliviers Tod 1989 waren sie zusammen.
Späte Hollywood-Karriere
Joan Plowright stand zwar immer wieder vor der Kamera. Doch ihre Fernseh- und Hollywood-Karriere begann erst richtig in der zweiten Hälfte ihres Lebens. Eine Nebenrolle in „Verzauberter April“ verschaffte ihr eine Oscar-Nominierung. Sie gewann für diese Rolle und den Film „Stalin“ auch Golden Globes.
Sie übernahm mehrere mütterliche Rollen in Hollywood-Blockbustern. Komödien wie „Dennis“ mit Walter Matthau, „101 Dalmatiner“ und „Haus über Kopf“ mit Steve Martin und Queen Latifah machten sie international bekannt.
Bereits seit 2009 im Ruhestand
Da sie langsam erblindete, verabschiedete sie sich bereits 2009 in den Ruhestand. Doch 2018 kehrte sie noch einmal vor die Kamera zurück: für den Dokumentarfilm „Tea with the Dames – ein unvergesslicher Nachmittag“.
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