„Das Quad stürzte rund 200 Meter tief ab“, beschreibt Werner Quehenberger, Bezirksleiter der Bergrettung, den Vorfall vom Donnerstag in Annaberg. Die beiden Jäger konnten sich mit einem beherzten Sprung aus dem Fahrzeug retten, wobei einer sogar unverletzt blieb.
Aus ungeklärter Ursache kamen die zwei Jäger Donnerstagmittag mit ihrem Quad von der nicht geräumten Forststraße von Lungötz (Neubachtal) Richtung Reiterhöhe (Gerzkopf) ab.
„Riesenglück im Unglück“
„Es gelang ihnen, während des Absturzes abzuspringen. Trotzdem stürzten auch sie rund 80 Meter tief. Doch sie hatten Riesenglück im Unglück“, sagt Werner Quehenberger von der Bergrettung. Denn einer der beiden blieb völlig unverletzt und der zweite erlitt eine Beinverletzung.
Erschwerend kam hinzu, dass es in diesem Gebiet keinen Mobilfunkempfang gibt.
Werner Quehenberger von der Bergrettung Annaberg
„Wir stiegen zu den Verunglückten auf und leisteten Erste Hilfe. Das Team des verständigten Rettungshubschraubers Martin 1 barg jedoch den Verletzten.“ Zehn Annaberger Bergretter begleiteten den unverletzt gebliebenen Jäger ins Tal.


Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.