Straft sie Gott jetzt?

Madonna verärgert Rabbi

Musik
10.10.2005 15:48
Mit einem Lied ihres nächsten Albums hat US-Star Madonna den Zorn jüdischer Geistlicher auf sich gezogen - weil es einen Rabbi des 16. Jahrhunderts preist. Jetzt stehe ihr eine göttliche Strafe bevor, so ein Rabbi.
kmm
Laut Medienberichten soll auf dem Album "Confessions on a Dance Floor" ein Song mit dem Titel "Isaac" zu hören sein. Darin besinge Madonna Rabbi Isaac Luria, der als Gründer der mystischen Tradition Kabbalaim Judentum gilt. Dieser Tradition hat sich Madonna ganz zum Ärger ultra-orthodoxer Juden seit längerem verschrieben.

 

Mit dem Lied über Isaac habe Madonna ein Tabu gebrochen, sagte Rabbi Rafael Cohen, Hüter des Grabes von Isaac in der nordisraelischen Stadt Safed, in der israelischen Zeitung "Maariv". "Es ist im jüdischen Recht verboten, mit dem heiligen Namen unseres Meisters, dem Weisen Isaac, Gewinn zu machen." 

 

Der Rabbi sieht nach diesem Frevel eine göttliche Strafe auf die ursprünglich katholische Madonna zukommen. "Man kann nur Mitleid empfinden angesichts der Strafe, die ihr vom Himmel geschickt werden wird", sagte Cohen. "Der Weise Isaac ist heilig und rein und unanständige Leute können nicht über ihn singen."

 
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