Über Monate kam es immer wieder zu sexuellen Handlungen zwischen dem ehemaligen Betreuer von einer Innsbrucker Jugendeinrichtung und einer Jugendlichen (15) – bis die „Liebesbeziehung“ letztlich aufflog. Nun musste sich der heute 54-Jährige vor Gericht verantworten.
Aus Freundschaft wurde plötzlich „Liebe“! Das Problem: der Mann war knapp über 50, sie 15 Jahre alt – und er ihr Betreuer in einer Innsbrucker Jugendeinrichtung. Zwischen Jänner 2021 und Sommer 2022 kam es immer wieder zu einvernehmlichen sexuellen Handlungen.
Es ist moralisch sicherlich verwerflich, aber fraglich, ob strafbar.
Verteidiger des Angeklagten
An unbedingter Haftstrafe vorbeigeschrammt
„Es ist moralisch sicherlich verwerflich, aber fraglich, ob strafbar“, meinte der Verteidiger des Familienvaters, dessen Ehe aufgrund der ganzen Sache in die Brüche ging. Der Richter sah am Ende des Prozesses, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, einen Missbrauch des Autoritätsverhältnisses.
Nicht rechtskräftiges Urteil: 3600 Euro Geldstrafe, sechs Monate bedingte Haft und 5000 Euro Teilschadenersatz für die mittlerweile 18-Jährige.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.