Warnung in München

Rauch: NEOS schuld an gescheiterten Verhandlungen

Außenpolitik
10.01.2025 19:59
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der scheidende Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) hat in München davor gewarnt, dem innenpolitischen Beispiel seines Landes zu folgen. In Österreich seien Parteiinteressen vor Kompromissfähigkeit gestellt werden. Die Schuld für das Scheitern der Koalitionsgespräche gab der Minister vor allem den NEOS.

In einer Situation, in der Russland wie die USA alles daransetzten, Europa zu schwächen, sei es von den Liberalen „verantwortungslos“ gewesen, aus den Koalitionsgesprächen auszusteigen, sagte Rauch am Freitag in München. Er besuchte dort die Grünen im bayerischen Landtag.

„Söder ebnet Weg für Rechtsextreme“
Der Politiker befürchtet laut eigener Aussage, dass Österreich Deutschland vorausgeht. Bei der Bundestagswahl am 23. Februar gehe es nicht nur für Deutschland „um extrem viel“. 

Wenn der bayerische Ministerpräsident Söder jede Zusammenarbeit mit den Grünen ablehne und „mit solcher Aggressivität“ auf den Grünen herumhacke, ebene er letztlich den Weg für die Rechtsextremen. Sein Kurs sei „staatspolitisch verantwortungslos“, kritisierte Rauch.

Wie berichtet, hatte Söder gesagt, die Grünen nicht in der Regierung haben zu wollen. Die Partei werde „immer linker, immer seltsamer und immer schlimmer“, polterte er beim bayerischen Landestag der Jungen Union in Nürnberg. Die Grünen seien nicht ausreichend kompetent für eine Zusammenarbeit.

Zu den Entwicklungen Österreichs sagte Söder bereits, dass ein Erstarken radikaler Parteien verhindert werden müsse. Deutsche Rechtspopulistinnen und Rechtspopulisten seien noch schlimmer als die FPÖ.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Außenpolitik
10.01.2025 19:59
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung