Winterliche Verhältnisse wurden Freitagfrüh einer Autolenkerin im Tiroler Außerfern zum Verhängnis: Die Frau verlor in einer Kurve die Kontrolle über ihren Pkw – dieser geriet über den Rand der Landesstraße hinaus und stürzte ab. Gelandet ist der Wagen dann auf einer Gemeindestraße. Die Lenkerin erlitt Verletzungen.
Gegen 7 Uhr ereignete sich der spektakuläre Verkehrsunfall. Die 30-jährige Ungarin war laut Angaben der Polizei mit ihrem Pkw auf der Lermooser Straße (L71) in Richtung Biberwier unterwegs, als ihr Wagen aufgrund der winterlichen Fahrbahnverhältnisse ins Schleudern geriet.
Nachdem sich der Pkw mehrmals überschlagen hatte, kam er auf der zirka zehn Meter unterhalb befindlichen Gemeindestraße auf den Rädern zum Stillstand.
Die Ermittler
Auto überschlug sich mehrmals
„Das Auto drehte sich zunächst um 180 Grad, rutschte dann über die Gegenfahrbahn und stürzte eine Böschung hinab. Nachdem sich der Pkw dabei mehrmals überschlagen hatte, kam er auf der zirka zehn Meter unterhalb befindlichen Gemeindestraße auf den Rädern zum Stillstand“, heißt es vonseiten der Ermittler.
Zeugin schlug sofort Alarm
Eine entgegenkommende Verkehrsteilnehmerin setzte sofort die Rettungskette in Gang. „Die Unfalllenkerin konnte selbstständig aus dem Auto aussteigen“, schildern die Ermittler weiter. Sie erlitt Verletzungen und wurde mit der Rettung ins Bezirkskrankenhaus Reutte eingeliefert.
In Lermoos hatte sich bereits in der Nacht auf Freitag ein wilder Unfall ereignet. Ein Auto krachte gegen die Friedhofsmauer bei der örtlichen Kirche. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, fehlte von der Lenkerin (39) jede Spur. Sie war nach Hause gegangen – weil sie „überfordert“ gewesen sei. Die Polizei konnte sie dort antreffen, ein Alkotest verlief positiv.
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