Zwei schwere Skiunfälle ereigneten sich am Silvestertag im Bregenzerwald und im Montafon. In Mellau zog sich eine Wintersportlerin eine schwere Beckenverletzung zu, in Gargellen brach sich eine Siebenjährige den Oberschenkel.
Die 47-jährige Skifahrerin war am Dienstag im Skigebiet Mellau auf der Piste Nummer 25 in Richtung Talstation Wildgunten unterwegs. Ein 49-jähriger Wintersportler war ebenfalls auf dem Weg zum Lift und fuhr einen großen Bogen, bevor er sich beim Sessellift anstellen wollte. Die 47-Jährige nahm den kürzeren Weg und fuhr dem Mann über die Ski. Zehn Meter danach stürzte sie und fiel rückwärts auf das Gesäß.
Schon kurz nach dem Sturz spürte sie Schmerzen im Beckenbereich. Sie wurde von der Crew des Rettungshubschraubers „Gallus1“ zum Bödele geflogen. Von dort ging es mit dem Rettungsauto ins Dornbirner Stadtspital, wo die Ärzte einen dreifachen Beckenbruch feststellten.
In Linkskurve Kontrolle verloren
Schmerzhaft endete der Skitag im alten Jahr auch für eine Siebenjährige. Das Mädchen war kurz vor Mittag im Skigebiet Gargellen auf der markierten Skipiste Nummer 10 unterwegs. In einer Linkskurve geriet sie aus bislang unbekannter Ursache von der Skipiste ab, touchierte eine Pistenmarkierungstafel und blieb 14 Meter außerhalb des Pistenrandes schwer verletzt liegen.
Das Mädchen wurde durch die Pistenrettung und die Crew des Rettungshubschraubers „Robin 1“ mittels Tau geborgen und anschließend ins Landeskrankenhaus nach Feldkirch geflogen. Dort wurde eine Fraktur des Oberschenkels diagnostiziert.
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